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| Jens- Philipp Engelmann |
Zwei bemerkenswerte Athleten
Pufahl und Engelmann stellten starke Bestleistungen auf
Hattersheim. Seit einigen Jahren wählt der Vorstand des Kreises Main-Taunus den "Leichtathleten des Jahres". Erstmals hat sich das Gremium nun dazu entschieden, 2012 zwei Sportler zu ehren.
Die Sprinterin Silke Pufahl (23) von der LG Bad Soden/Sulzbach/Neuenhain und der 24-jährige Zehnkämpfer Jens Philipp Engelmann (LG Stadt Hattersheim) wurden ausgewählt. Die Leistungen beider Athleten in der abgelaufenen Saison waren herausragend. Deswegen gibt es dieses Jahr erstmals sowohl die "Leichtathletin des Jahres " als auch den "Leichtathleten des Jahres".
Er ist in Hessen der Mann hinter den Frankfurter Olympioniken Pascal Behrenbruch und Jan-Felix Knobel. Ohne Musik geht bei ihm gar nichts: "Die Kopfhörer sind immer dabei."
Ohne Musik geht nichts
Inzwischen ist es schon ein gewohntes Bild, wenn sich Jens Philipp Engelmann mit Musikunterstützung warm macht. Der 24-Jährige von der LG Stadt Hattersheim wurde nun zum "Leichtathleten des Jahres" im Main-Taunus-Kreis gewählt. Ein verdienter Erfolg, konnte sich Engelmann zum zweiten Mal in Folge den Hessenmeistertitel im Zehnkampf sichern.
"Die Saison war für mich eine Achterbahnfahrt. Mit meinem Ergebnis von 6438 Punkten bei den Hessenmeisterschaften war ich überhaupt nicht zufrieden. Bei den deutschen Meisterschaften konnte ich über 500 Punkte drauflegen und mit insgesamt 6951 Punkten eine neue Bestleistung aufstellen", resümiert der Hattersheimer.
Knapp unter 7000 Punkten
Der zwölfte Rang und ein neuer Kreisrekord waren der Lohn. Die Stärken des gebürtigen Cloppenburgers, der mit 16 Jahren auf das Sportinternat Bad Sooden-Allendorf und 2010 nach Hattersheim wechselte, liegen im Wurfbereich. Mit dem Speer reichte es nach dem Sieg im Vorjahr mit 62,45 Metern zu Rang drei bei den Hessenmeisterschaften der Spezialisten. "Die Läufe sind in Ordnung, aber im Sprungbereich sehe ich Luft nach oben. Das gilt aber für alle Disziplinen. Nächstes Jahr möchte ich natürlich die 7000er-Marke knacken und damit bei den deutschen Meisterschaften in die Top 10 kommen", hat der Sportstudent große Ziele.
Viele Ortswechsel
Zehn Disziplinen – da gibt es Menge zu trainieren: "Neun bis zehn Einheiten an unterschiedlichen Orten kommen da die Woche zusammen. An der Uni Frankfurt absolviert er Stabhochsprungtraining mit Hartmut Christ, Sprints und Sprünge in der Gruppe des TV Okriftel unter Robert Schieferer und Manuel Odey, die auch mal in Kelsterbach oder Neu-Isenburg trainiert. Dazu kommt noch Speerwurftraining unter Francis Gross im Wurfzentrum Frankfurt.
Training und Entspannung
"Über die Wahl zum Leichtathleten des Jahres habe ich mich sehr gefreut. Schließlich habe ich dafür auch genug geschwitzt. Aber mein Dank gilt den oben genannten Trainern, ohne deren Unterstützung die Erfolge der vergangenen Jahre nicht möglich gewesen wäre und die mich auch immer wieder aufgebaut haben, wenn es mal nicht so lief", sagt Engelmann, der in seiner wenigen Freizeit sonst gerne mal ins Kino oder in die Therme geht.
Die Einzelleistungen des neuen Zehnkampf-Kreisrekordes: 100 m: 11,45 sec./Weitsprung: 6,67 m/Kugelstoß: 13,29 m/Hochsprung: 1,79 m/400 m: 50,42 sec./110 m Hürden: 15,53 sec. / Diskuswerfen: 44,79 m/Stabhochsprung: 3,80 m/Speerwerfen: 54,78 m/ 1500 m-Lauf: 4:56,26 min.
(lhm)
Artikel vom 29.12.2012, 08:19 Uhr

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