Mittwoch, 16. Oktober 2013

Das versöhnliche Ende einer Achterbahnsaison

Moin moin ihr Lieben,

lange habe ich nichts in den Blog geschrieben. Ich bin nach den Hessischen Mehrkampfmeisterschaften nicht wieder ins Rollen gekommen. Schmerzen in der Achillessehne, dem Knie und dem Arm haben meine Trainingseinheiten begleitet. Allerdings wollte ich irgendwie mit aller Gewalt eine gute Vorbereitung für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften auf die Bahn bringen. Also war das Motto: Zähne zusammenbeißen und durch. Hat sich alles dann auch nicht langsam und doof angefühlt. Doch ein Testwettkampf in Wetzlar hat mich mit voller Wucht auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Über 100m hat sich gezeigt, dass man mit Schmerzen keine vernünftigen Leistungen bringen kann. So habe ich mich nach einer Zeit von über 12s und einigen Gesprächen mit Trainern, Arzt und Physio dazu entschieden, die Saison an dieser Stelle abzubrechen und nicht bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften zu starten. Ich habe mir eine lange Pause mit viel Ruhe gegönnt und bin damit die Schmerzen losgeworden. Hoffentlich bleibt das auch so, wenn die ersten Trainingseinheiten hinter sich gebracht worden sind. Die Vorbereitung geht los.

Doch ich konnte die Saison nicht mit dem Ergebnis aus Wetzlar enden lassen. Daher habe ich noch zwei Wettkämpfe gemacht. In beiden Fällen standen Kugel und Diskus auf dem Programm.
Der erste Wettkampf fand hoch im Norden in Papenburg statt. Ohne großes technisches Training, hatte ich leichte Probleme sauber hinter die Kugel zu kommen. Dennoch war ich mit 12,86m und Platz 2 zufrieden. Im Diskus konnte ich nach der Schmach von Darmstadt wieder über 40m werfen und konnte mit 40,72m den Sieg einfahren.

 
               Es wurde mit dem Verschwinden der Sonne auch ordentlich kalt: Warmhalten.
                                                             Zufrieden im Flutlicht.


Als Saisonabschluss habe ich mir den Werfertag in Bad Nauheim rausgesucht. Das Wetter in den Tagen zuvor versprach einen nassen Wettkampf. Doch der Wettergott war einsichtig und hat pünktlich die Luken dicht gemacht. Bei relativ frischen Temperaturen konnten wir unseren Wettkampf dann glücklicherweise im Trockenen durchziehen.
Doch wirklich gut kam ich auch hier nicht in den Kugelstoßwettkampf. Fünf Versuche lang landete die Kugel in Bereichen von "nicht messenswert" und 12,50m. Doch im letzten Versuch hab ich nochmal alles zusammengenommen und bin endlich wieder einigermaßen hinter die Kugel gekommen. Und diesmal flog das Ding dann auch. 13,30m standen als Endergebnis. Zweitbeste Saisonleistung, totale Zufriedenheit und Platz 1 waren der Lohn.
Auch im Diskuswerfen zeichnete sich ähnliches ab wie beim Kugel zuvor. Wieder fünf Durchgänge mit denen ich nicht zufrieden sein konnte, mit Weiten um die 38m. Dann der Letzte. Drehung okay, Abwurf besser getroffen und eine Weite von 41,11m. Auch damit war ich zufrieden und hab mir Platz 1 geholt.

Ein versöhnlicher Abschluss einer schwierigen Achterbahnsaison also. Jetzt konzentriere ich mich auf meinen Einstellungstest bei der Polizei Hessen nächste Woche und dann wird der Fokus auf die Vorbereitung für die neue Saison gelegt. Hoffentlich mit weniger Verletzungen und dann mit konstanteren guten Leistungen.

Drückt mir die Daumen.
Bis bald,

der Jensemann :)

Dienstag, 25. Juni 2013

Und der Zeitungsartikel dazu, aber der Arm war nicht Schuld im Diskus :P

Engelmann Zweiter, Strenkert Vierter

Gute Vorstellungen der beiden Main-Taunus-Athleten bei den hessischen Mehrkampf-Meisterschaften.



Darmstadt. 
Mit der Silbermedaille im Zehnkampf kehrte Jens Philipp Engelmann aus Darmstadt zurück. Doch ganz zufrieden war der Mann im Trikot der LG Stadt Hattersheim mit seinen 6486 Punkten trotzdem nicht. „Das war zwar schon deutlich besser als beim Mehrkampf in Gießen, doch ein vor gut zwei Wochen im Arm erlittener Muskelfaserriss behinderte mich arg. Besonders in den Wurfdisziplinen war das kein Vergnügen. So habe ich alleine im Diskuswerfen rund 200 Punkte liegen gelassen und beim Speerwerfen lediglich einen Versuch absolviert“, verriet der Student der Sportwissenschaften.
Engelmann legte bei strammen Gegenwind (-1,5 m/sec.) mit 11,58 sec. über die 100 m los, ließ 6,55 m im Weitsprung folgen, stieß die Kugel auf 13,61 m, schwang sich bei 1,78 m über die Hochsprunglatte und beendete sein Tagewerk mit 51,36 sec. über die 400 m. Damit standen bei „Halbzeit“ 3512 Zähler zu Buche. „Der erste Tag lief eigentlich besser als erwartet“, so der Zeilsheimer in seinem Zwischenfazit. Der zweite Tag begann recht gut mit 15,65 sec. über 110 m Hürden. Weiter ging es mit nur 32,47 m im Diskusring, 3,70 m beim Stabhochsprung, 52,13 m im Speerwerfen sowie 5:04,67 min. über die abschließenden 1500 m.
Mit seiner Leistung überbot der 25-jährige Student locker die vom DLV geforderte Norm von 6000 Punkten für die deutschen Mehrkampf-Meisterschaften Ende August in Lage. „Bei der DM will ich dann auf alle Fälle voll angreifen und die 7000er Marke ins Visier nehmen“, verriet der sympathische Mehrkämpfer. Grundvoraussetzung für eine starken Wettkampf in Westfalen ist eine vollständige Genesung des lädierten Wurfarms, da Engelmann mit Kugel, Diskus und Speer eigentlich seine Stärken hat.
Ebenfalls die 6000-Punkte-Marke für die Qualifikation knackte Sebastian Strenkert. Der für die LG Eintracht Frankfurt startende Neuenhainer hatte wie alle Athleten am ersten Tag mit dem Gegenwind zu kämpfen. 11,69 sec. über 100 m, 6,79 m im Weitsprung, 11,76 m mit der Kugel, 1,75 m im Hochsprung und 53,44 sec. über 400 m standen am ersten Tag zu Buche. Tag zwei begann mit 16,32 sec über 110 m  Hürden bei immer noch heftigem Wind „nicht so berauschend“, so Strenkert, doch danach lief es wieder besser. 33,67 m mit dem Diskus, 3,80 m im Stabhochsprung, 37,78 m mit dem Speer und 5:01,00 min. über 1500 m brachten Strenkert, der mit Jahrgang 1975 ältester Starter im Wettbewerb war, unterm Strich 6077 Punkte ein.

Mit etwas Verzögerung: Die Hessischen Mehrkampfmeisterschaften

Am 15./16.06.2013 hatte ich meine Hessischen Mehrkampfmeisterschaften in Darmstadt. Ich glaube ich war selten so aufgeregt vor einem Wettkampf wie dieses Mal. Ich reiste als Hessenmeister aus den Jahren 2011 und 2012 an und hatte wirklich Schiss, dass ich mich komplett auseinandernehmen lasse. Die Vorleistungen haben mich halt nicht wirklich beruhigen können.
Wie immer in Darmstadt stiegen wir in den Startblock und hatten bei den 100m ordentlich Gegenwind. Nach 11,58s (bei -1,5m/s Wind) war ich im Ziel. Das war schneller als alles was ich diese Saison gezeigt habe. Also konnte ich damit zufrieden sein. Im Weitsprung war es dank dem Wind auch nicht so einfach. Dennoch gelang mir im 2. Versuch ein guter Sprung, der mit 6,55m gemessen wurde. Obwohl es sich laut meinem Trainer um keinen guten Sprung handelte, war im letztlich auch mit dieser Weite äußerst zufrieden. Weiter ging es im Kugelstoßen. Nachdem ich im letzten Wettkampf in Gießen und im Training kein gutes Gefühl mehr bei der Drehstoßtechnik hatte, habe ich mich kurzfristig dazu entschieden, wieder normal anzugleiten. Mit Erfolg. Direkt im ersten Stoß habe ich eine Mehrkampfbestleistung rausgehauen. 13,61m war damit auch der weiteste meiner Versuche und auch hiermit war ich sehr glücklich. Zumal ich froh war, dass mein Arm so gut gehalten hat. Beim Hochsprung lief es dann auch gut. Kein großer Ausreißer nach oben und nach unten, bedeutete 1,78m und damit alles im Soll. Die 400m haben mir dann am meisten Kopfzerbrechen am ersten Tag bereitet. Ich wusste absolut nicht wo ich stehe. Mein Trainer und ich haben uns darauf geeinigt, dass unter 52sek gut wäre. Ende vom Lied: Gut durchgekommen und mit 51,36s eine gelungenen Tag abgerundet. 3512 Punkte bedeuteten hinter einem sehr stark aufgelegten Konstantin Grißmer (3869 Punkte) Platz 2 nach fünf Disziplinen.

Tag zwei begann wieder aus dem Block und somit wieder mit Gegenwind. 110m Hürden liefen gut und ich kam mit 15,65 (bei 2,1 m/s Gegenwind) als erster ins Ziel. Es lief also alles weiter nach Plan und ich befand mich auf einem guten Kurs Richtung 6800 bis 6900 Punkten. Dann kam der Diskuswurf. Am Mittwoch in Wiesbaden noch 43,65m geworfen, habe ich meinen kompletten Zehnkampf in Darmstadt in den Sand gesetzt. Mit erbärmlichen 32,47m habe ich knappe 200 Punkte in einer Disziplin liegen lassen. Das passiert normalerweise über einen ganzen (schlechten) Tag verteilt. Leider war mir das nicht vergönnt. Ich war niedergeschlagen und lustlos und nur noch Vierter. Aber aufgeben war nicht drin. Doch ab da lief es nicht mehr rund. Im Stab hat sich mein Knie gemeldet und es tat einfach von jetzt auf gleich weh. Das Resultat war, dass ich möglichst wenig Sprünge machen und möglichst hoch springen wollte. 3,50m und 3,70m wurden dann auch übersprungen. 3,80m ausgelassen und 3,90m leider nicht mehr gepackt. Kein richtiges Negativergebnis aber 4,00m sollten dann langsam mal fallen. Würde auch dem Kopf gut tun.
Speer war dann die Zitterpartie des Tages. Was macht mein Arm? Hält er den Wettkampf durch? Im Einwerfen wurde mir schnell klar, ich habe genau einen Wurf. Ich war 22 Punkte hinter dem Zweiten. Mein Gedanke war einfach, ob es sich lohnt, dieses Risiko einzugehen und habe mich dazu entschlossen, dass es sich lohnt. Anlauf, Wurf, Aufschrei und Schmerzen der Hölle waren das Resultat. Achja und 52,13m. Der weiteste Wurf bei den Männern. Damit war ich vor dem abschließenden 1500m wieder auf Platz 2 und habe diesen Platz auch verteidigt. Mit 5:04 Minuten kam ich auf  6486 Punkte. Noch nicht optimal, aber ich war letztlich zufrieden. Um zu gewinnen hätte ich meine Bestleistung deutlich verbessern müssen und dafür war ich noch nicht fit genug. Herzlichen Glückwunsch aber an Konny der zwei starke Wettkampftage zeigte und 7129 Punkte machte.









Ich freue mich jetzt auf die Deutschen Meisterschaften in Lage im August. Bis dahin bekommt der Arm eine längere Pause und ist dann hoffentlich wieder komplett ausgeheilt. Ziel immernoch: 7000 Punkte!

Donnerstag, 13. Juni 2013

Das Ärmchen hält und zwar mit bums

Nach zweieinhalb Wochen Pause für meinen Faserriss im Arm und dem Hintergedanken, dass am Wochenende die Hessischen Mehrkampf anstehen und ich nicht wusste ob Werfen wieder geht, habe ich mich dazu entschlossen in Wiesbaden bei einem Abendsportfest vorab mal zu testen. Außerdem habe ich mich für die 100m gemeldet, bin aber wegen Zeitplanüberschneidungen nicht gestartet. Volle Konzentration also für die 2kg- Scheibe. Und es hat sich ausgezahlt. Bereits das Einwerfen lief gut und ich hatte keine Schmerzen im Arm. Dann der erste Versuch und gleich Saisonbestleistung rausgehauen. 43,65m, die drittbeste jemals von mir geworfene Weite. Nachdem der zweite Wurf ungültig war, konnte ich im dritten wieder exakt 43,65m bestätigen. Alle Würfe haben sich einfach super angefühlt. Im Endkampf habe ich dann wieder zwei über 40m gehabt und einen ungültigen. Alles in allem sprang der zweite Platz raus und damit war ich einfach super zufrieden. Da machts dann auch wieder richtig Spaß. Der Beweis:

 
 
Das Balboa- Teammitglied Sarah ist auch gestartet. Nach 3000m ist sie als schnellste Frau in ihrem Lauf 7sek. schneller gewesen als ihre vorherige Bestleistung. Sauber und Glückwunsch!!!
 Also ein sehr Erfolgreicher Abend fürs Team. Jetzt gilts am Wochenende diesen Positivtrend weiterzuführen.
 
Daumen drücken angesagt :)

Montag, 10. Juni 2013

Irgendwie schwindet der Spaß

Guten Morgen liebste Leser,

nachdem die Sonne die ganze Woche über um die Wette gestrahlt hat, kam pünktlich zum nächsten Wettkampf der Regen wieder raus. Blitz und Donner haben dazu geführt, dass die Verantwortlichen den Wettkampf in Egelsbach immer wieder unterbrechen mussten.



 Ich habe mich nach dem Wettkampf letzte Woche wieder gut gefühlt und gehofft, dass mir der Wettkampf bestätigt, dass ich wieder Leistung bringen kann. Doch wie heißt es so schön: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die 100m waren ähnlich langsam wie bei meinem Zehnkampf in Gießen. In 11,66s bin ich über die Ziellinie gelaufen. Weiter ging es mit den 200m, die ich in 23,30s lief. Letztes Jahr zur selben Zeit bin ich in Wiesbaden eine 22,86s gelaufen. Obwohl die Kraftwerte stimmen und ich mich auch nicht langsam fühle gehts trotzdem nicht so schnell nach vorne wie ich es mir erhoffe. Schlimmer sieht es nur bei den Sprüngen aus. Nachdem ich dieses Jahr in der Halle schon 1,85m und draußen 1,80m gesprungen bin, reicht es im moment nichtmal ansatzweise zu diesen Höhen. Mit 1,71m habe ich den Wettkampf auch schon wieder verlassen. Immerhin die Anfangshöhe bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften wäre damit geschafft. Nicht mehr und nicht weniger. Jetzt wollte ich wenigstens im Weitsprung beweisen, dass ich es noch kann. Pustekuchen. Die ersten Sprünge haben sich Katastrophal angefühlt und auch die Weite um die 5,80m haben dies bestätigt. Im Endkampf kamen dann die Sprünge bei denen ich ein nicht ganz so schlechtes Gefühl hatte. Doch auch die gingen nur auf maximal 6,09m. Wieder eine tiefe Enttäuschung und so langsam vergeht mir der Spaß an der ganzen Sache. Jeden Tag auf dem Platz stehen für nichts, ist einfach nur depremierend. Aber was soll man machen. Aufgeben gibts nicht. Saisonhöhepunkt ist im August und bis dahin werd ich hoffentlich wieder fit sein. Hoffen wir das Beste.

Am Wochenende dann die Hessischen Mehrkampfmeisterschaften. Mal sehen was da geht. Ich halt euch auf dem Laufenden.

Beste Grüße vom Jensemann


Sonntag, 2. Juni 2013

Es geht doch!

Aloha meine lieben,

am Wochenende fanden die Hessischen (Wind-)Meisterschaften statt. Da mein Arm ja ein wenig pausieren darf, bin ich nur am Sonntag über die 110m Hürden in den Startblock gestiegen. Und es lief endlich mal wieder einigermaßen gut. Mit 15,58s (sowohl im Vorlauf als auch im Endlauf) bin ich 4. geworden. Die Zeit hat gepasst, der Lauf noch nicht ganz. In beiden Läufen hab ich hinten raus Mähdrescher gespielt und einige Hürden und mein Knie auf Belastbarkeit geprüft. Alle haben den Test bestanden, allerdings hat dadurch die Zeit deutlich gelitten. Das macht natürlich Mut und wieder Lust auf mehr.
Sarah ist über die 1500m und 5000m gestartet. Vor allem über die 5000m hat sie einen riesen Satz nach vorne gemacht. Bestzeit über 20sek. verbessert und den coolsten aller Plätze erreicht, den 4.! Glückwunsch!!!

.Nächste Woche Sonntag gehts in Egelsbach über 100m/200m und Weit an den Start.
Und auch da gibts wieder Vollgas!

Jetzt erstmal den restlichen Sonntag genießen und endlich mal mit einem Lächeln im Gesicht, obwohl Wettkampf war :)

Dienstag, 28. Mai 2013

Bitteres Ende eines Enttäuschenden Wochenendes

Dieser Saisonstart ist wirklich alles andere als gelungen. Nachdem die ersten Wettkämpfe schon nicht optimal liefen und der Zehnkampf in die Hose ging, ist am Wochenende der Tiefpunkt erreicht worden. Samstag standen Regionalmeisterschaften in Niederselters an. Kurz und knapp: Hürden nicht durchgekommen, Speer nur 55,35m und fast einen Trainer erwischt der blind durch den Sektor lief, 100m ein nicht zurückgeschossener klarer Fehlstart, der dazu führte, dass nicht alle Athleten durchgelaufen sind - ich gehörte auch dazu. Nach dem Wettkampf hatte ich leichte Probleme mit meinem Arm und konnte ihn nicht mehr komplett strecken. Am Sonntag standen dann die Deutschen Hochschulmeisterschaften auf dem Programm. Diskus, Kugel, Speer und Hürden hatte ich in Angriff nehmen wollen. Doch mein Arm spielte nicht mit und nach Absprache mit meinem Trainer, blieb ich zu Hause. Am Montag wollte der Arm immernoch keine Verbesserung zeigen, deshalb maschierte ich zum Doc. Ende vom Lied: Muskelfaserriss, mit dem 3 Wochen Wurfpause einhergehen. Hoffe ich habe beim Hürdenlaufen keine Schmerzen, dann kann ich  wenigstens am Wochenende bei den Hessischen Meisterschaftenda an den Start gehen. Diskus und Hürden fallen leider weg. 3 Wochen Pause heißt gleichzeitig auch, dass ich meine ersten Würfe bei den Hessischen Mehrkampfmeisterschaften machen werde. Hoffen wir, dass der Arm das dann mitmacht.

Jetzt heißt es volle Konzentration auf die Läufe und die Sprünge! Von solchen Kinkerlitzchen lass ich mich nicht aus der Bahn werfen. Ziel dieses Jahr 7000 Punkte!

Sonntag, 19. Mai 2013

Zwischen Himmel und Hölle

Halli hallo,

die nächsten Wettkämpfe sind durch. Und wie der Titel schon sagt sind diverse Leistungen (und Nicht-Leistungen) meinerseits erbracht worden. Vatertag hat Mörfelden zu seinem Stadionfest geladen. Wie auch die Jahre davor, war das Teilnehmerfeld wieder extrem stark. So hatte ich - nachdem ich im ersten Lauf einen Fehlstart fabriziert habe - im zweiten Lauf das Vergnügen mit den zwei hessischen Olympiateilnehmern im Mehrkampf und drei weiteren sehr starken Läufern, die mir auch deutlich gezeigt haben was Sache ist. Dennoch war ich mit der Zeit (15,67s) für meinen Saisoneinstieg über die Hürde zufrieden. Auch im Diskus haben sich neben den Olympioniken weitere starke Athleten zusammengetroffen. Mit einem gültigen Versuch auf 39,09m habe ich mich im 2. Durchgang gerade so ins Finale der besten 8 geschoben. Dort habe ich meine Technik dann besser in den Griff bekommen und 2 weite Würfe auf 42,88m und 42,73m hinbekommen, was die fünftbeste Weite in der Konkurrenz bedeutete. Als letzte Disziplin stand der Stabhochsprung an. Mit 3,80m bin ich zwar 12cm unter meiner Bestleistung geblieben, allerdings habe ich auch noch nicht mehr erwartet, da ich dafür nicht viel trainieren konnte. Der 6. Platz war nebensächlich aber dennoch zufriedenstellend.

 
 
 
Am 17. und 18.Mai stand dann mein erster Zehnkampf in Gießen auf dem Plan. Hierfür hat meine Lieblingschaya Julia extra zwei coole Designs für meine neuen Trikots entworfen. Und wie nicht anders zu erwarten: Sie sehen Hammer aus! Vielen Dank nochmal hierfür :)
 
 
 
Das gesteckte Ziel für den Mehrkampf war die Quali für die deutschen Mehrkampfmeisterschaften zu holen, die bei 6000Punkten liegt. Diese Hürde war in den letzten Mehrkämpfen niemals das Problem (Ziel 7000 Punkte). Doch an diesem Wochenende war irgendwie der Wurm drin. Nichts schien richtig zu laufen. Auch wenn das Wetter nicht so richtig mitgespielt hat, ist das keine Entschuldigung für die (Nicht-)Leistungen die ich erbracht habe. Lediglich im Diskus und Stab konnte ich annähernd das zeigen, was ich eigentlich drauf habe. Letztendlich habe ich mit 6103 Punkten die Quali für die deutschen zwar geknackt, allerdings kann man nicht davon sprechen, dass ich zufrieden bin. Ich hatte oftmals den Gedanken den Wettkampf abzubrechen, aber mich doch durchgequält (was man auf dem Foto gut erkennt). Glücklicherweise sind die Mehrkämpfe immer mit sehr sympathischen anderen Mehrkämpfern besetzt, sodass der Spaß dennoch nicht verloren ging.
 
Die einzelnen Ergebnisse im Überblick:
(100m)- 11,69s/(Weit)- 6,03m/ (Kugel)- 11,62m/(400m)- 53,99s
(110mHü)- 15,98s/ (Diskus)- 40,52m/ (Stab)- 3,90/(Speer)- 54,03/(1500m)- 5:36min
 
 
 
Am Ende sprang der dritte Platz heraus. Ich hoffe damit habe ich meine Negativspitze erreicht und kann für die nächsten Wettkämpfe wieder mit den normalen Leistungen auftrumpfen.

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Mittwoch, 8. Mai 2013

Der Saisoneinstieg

Moin moin!

Am letzten Wochenende war es dann soweit. Die Sommersaison wurde eingeleitet und die Kreismeisterschaften des Main- Taunus Kreises standen an. Samstag und Sonntag hatte ich mein Augenmerk auf die technischen Disziplinen  - Diskus, Weit, Hoch und Speer - gelegt. Außerdem stand eine Staffel mit meinen Manschaftskameraden Yanneck, Sascha und André auf dem Plan. Leider hatte der Wettergott wie schon im letzten Jahr einen schlechten Tag für uns übrig. So schien in nahezu ganz Hessen die Sonne und bei uns kam kurz nach Beginn der Veranstaltung alles runter was keine Miete gezahlt hat. Regen und Hagel in unmengen setzten kurzerhand den Platz unter Wasser, sodass der Wettkampf ohne Nachholtermin abgebrochen wurde. Ich hatte jedoch Glück und durfte mich in einer der drei für Samstag gemeldeten Disziplinen versuchen. Diskus. Nach einem ungültügen ersten Versuch, habe ich eine schöne Serie mit 5 Würfen über 40m hingelegt. Der Weiteste landete bei 41,98m. Damit konnte ich mir den Kreismeistertitel sichern und war auch ausgesprochen zufrieden.

Am Sonntag war dann wettertechnisch Kontrastprogramm geboten.  Die Sonne schien als ob sie dafür bezahlt wurde. Leider konnte ich die Sicherheit vom Samstag nicht mit in den Hochsprung- und Speerwurfwettkampf mitnehmen und ich hatte in beiden Disziplinen mit Abwesenheit von Konstanz geglänzt. Dennoch waren die Ergebnisse dafür als Saisoneinstieg in Ordnung. Ich denke wenn die Sicherheit dazukommt, können die Ergebnisse von 1,80m im Hoch (Platz 4) und 55,76m (Platz 1) deutlich gesteigert werden. Das Video fasst den Wettkampf kurz und knackig zusammen :)

Am Donnerstag gehts nach Mörfelden, wo ich mein Stand über die Hürden und im Stab überprüfen werde. Außerdem gehts nochmal in den Diskusring. Also für alle: Donnerstag Daumen drücken ;)

Eine schöne Woche

Jens

Dienstag, 30. April 2013

Mitglied im Team Balboa

Seit kurzem werde ich von Balboa Sports, einer Sport- und Marketingagentur unterstützt und wurde im "Team Balboa" willkommen geheißen. Zusammen ist es unser Ziel, für die facettenreiche und spannende Leichtathletik Werbung zu machen uns somit weitere Fans für die Leichtathletik zu gewinnen. Außerdem bekomme ich Sportbekleidung gestellt. Vielen Dank hierfür an Balboa Sports.



Ein sehr netter Bericht nach den Kreismeisterschaften in der Halle

Mit neuer Technik: Der Okrifteler Jens Engelmann gewann in Kalbach den Titel. Foto: jp

 

Engelmanns hohe Sprünge


Vier Titel für den Okrifteler bei den Kreismeisterschaften - Keine optimale Vorbereitung
Ein Mehrkämpfer drückte den Hallen-Kreismeisterschaften der Leichtathleten in Kalbach seinen Stempel auf.
 
 
Main-Taunus. Der Okrifteler Jens Engelmann ist eigentlich Zehnkämpfer, hat im vergangenen Jahr zum zweiten Mal in dieser Disziplin den Kreisrekord verbessert und ist derzeit auch der beste Hürdensprinter.

Krank und verletzt


Die Hallensaison war für Engelmann nicht optimal verlaufen. "Ich war krank und musste Antibiotika nehmen", erklärte er, "dann bin ich im Training umgeknickt und musste deshalb auf die hessischen Meisterschaften verzichten". Danach konnte er immerhin drei Wochen am Stück trainieren. In dieser Zeit hat der Zehnkämpfer einiges umgestellt.
Höhepunkt für den Okrifteler war der Hochsprung. "Bisher war meine Bestleistung bei 1,80 Metern. Jetzt durfte ich im Wettkampf die 1,90 Meter springen, das war schon stark", freute sich Engelmann über seine neue Bestleistung von 1,85 Metern.
Sonst war er nicht ganz so zufrieden. Über die 60 Meter Hürden hatte Engelmann seine Technik von acht auf sieben Schritte zwischen den Hürden verändert. Das klappte aber noch nicht ganz so gut, "weil meine Beine einfach nicht schnell genug waren. Da habe ich meine Trainingspause zu spüren bekommen" (Engelmann). Zum Titel reichte es dennoch. Über die 60Meter beklagte Engelmann einen Fehlstart: "Alle haben gezuckt und damit gerechnet, dass das Rennen zurückgepfiffen wird. Da waren alle Zeiten nicht gut." Das gilt auch für den Krifteler Felix Göltl, der nun für Bad Homburg startet. "Mit der Zeit von 7,2 Sekunden war er sicher nicht zufrieden", vermutet Engelmann, der selbst in 7,45 Sekunden Sechster wurde. 
 

Technik verändert


Den Weitsprung gewann Engelmann mit 6,34 Metern, wobei er immer noch 26Zentimeter unter seiner Bestleistung blieb. "Ich musste auch hier meinen Anlauf verändern, weil ich nicht schnell genug war", erzählte der Okrifteler, "ich habe bei den ersten Versuchen nicht mal das Brett getroffen". Dennoch war diese Weite für ihn in Ordnung.
Hart gearbeitet im Training hatte Engemann am Kugelstoßen. "Ich habe mich auf die Drehstoßtechnik umgestellt und dabei gute Ergebnisse. Allerdings hatte ich Mühe, meine letzten beiden Versuche zu stehen", beschrieb Engelmann seine Versuche. "Wenn ich 13 Meter stoße, ist das in Ordnung. Ich traue mir mit dieser Technik aber auch zu, die 14 Meter zu erreichen", blickt er schon ein wenig voraus. In Kalbach wurden es in der Halle 13,03 Meter.

Vorfreude


Für den Okrifteler ist damit die Hallensaison beendet. Nun gilt es für ihn, weiter an seinen Techniken zu arbeiten und stabiler zu werden. "Nun folgt eine lange Trainingsphase", freut sich Engelmann auf die Freiluft-Saison. Anfang Mai stehen die Qualifikationswettkämpfe an, bei denen er sich für die hessischen und auch die deutschen Zehnkampf-Meisterschaften qualifizieren möchte. Kurz darauf folgen für den Okrifteler die Kreismeisterschaften in den Einzeldisziplinen.
Und sein Ziel für diese Saison? "Ich möchte meinen Rekord im Zehnkampf noch einmal verbessern. Dort soll eine Sieben als erste Zahl stehen", ist sein Unterfangen für dieses Jahr.vho


(Volker Hofbur)


Artikel vom 06.03.2013, 03:30 Uhr