Dienstag, 28. Mai 2013

Bitteres Ende eines Enttäuschenden Wochenendes

Dieser Saisonstart ist wirklich alles andere als gelungen. Nachdem die ersten Wettkämpfe schon nicht optimal liefen und der Zehnkampf in die Hose ging, ist am Wochenende der Tiefpunkt erreicht worden. Samstag standen Regionalmeisterschaften in Niederselters an. Kurz und knapp: Hürden nicht durchgekommen, Speer nur 55,35m und fast einen Trainer erwischt der blind durch den Sektor lief, 100m ein nicht zurückgeschossener klarer Fehlstart, der dazu führte, dass nicht alle Athleten durchgelaufen sind - ich gehörte auch dazu. Nach dem Wettkampf hatte ich leichte Probleme mit meinem Arm und konnte ihn nicht mehr komplett strecken. Am Sonntag standen dann die Deutschen Hochschulmeisterschaften auf dem Programm. Diskus, Kugel, Speer und Hürden hatte ich in Angriff nehmen wollen. Doch mein Arm spielte nicht mit und nach Absprache mit meinem Trainer, blieb ich zu Hause. Am Montag wollte der Arm immernoch keine Verbesserung zeigen, deshalb maschierte ich zum Doc. Ende vom Lied: Muskelfaserriss, mit dem 3 Wochen Wurfpause einhergehen. Hoffe ich habe beim Hürdenlaufen keine Schmerzen, dann kann ich  wenigstens am Wochenende bei den Hessischen Meisterschaftenda an den Start gehen. Diskus und Hürden fallen leider weg. 3 Wochen Pause heißt gleichzeitig auch, dass ich meine ersten Würfe bei den Hessischen Mehrkampfmeisterschaften machen werde. Hoffen wir, dass der Arm das dann mitmacht.

Jetzt heißt es volle Konzentration auf die Läufe und die Sprünge! Von solchen Kinkerlitzchen lass ich mich nicht aus der Bahn werfen. Ziel dieses Jahr 7000 Punkte!

Sonntag, 19. Mai 2013

Zwischen Himmel und Hölle

Halli hallo,

die nächsten Wettkämpfe sind durch. Und wie der Titel schon sagt sind diverse Leistungen (und Nicht-Leistungen) meinerseits erbracht worden. Vatertag hat Mörfelden zu seinem Stadionfest geladen. Wie auch die Jahre davor, war das Teilnehmerfeld wieder extrem stark. So hatte ich - nachdem ich im ersten Lauf einen Fehlstart fabriziert habe - im zweiten Lauf das Vergnügen mit den zwei hessischen Olympiateilnehmern im Mehrkampf und drei weiteren sehr starken Läufern, die mir auch deutlich gezeigt haben was Sache ist. Dennoch war ich mit der Zeit (15,67s) für meinen Saisoneinstieg über die Hürde zufrieden. Auch im Diskus haben sich neben den Olympioniken weitere starke Athleten zusammengetroffen. Mit einem gültigen Versuch auf 39,09m habe ich mich im 2. Durchgang gerade so ins Finale der besten 8 geschoben. Dort habe ich meine Technik dann besser in den Griff bekommen und 2 weite Würfe auf 42,88m und 42,73m hinbekommen, was die fünftbeste Weite in der Konkurrenz bedeutete. Als letzte Disziplin stand der Stabhochsprung an. Mit 3,80m bin ich zwar 12cm unter meiner Bestleistung geblieben, allerdings habe ich auch noch nicht mehr erwartet, da ich dafür nicht viel trainieren konnte. Der 6. Platz war nebensächlich aber dennoch zufriedenstellend.

 
 
 
Am 17. und 18.Mai stand dann mein erster Zehnkampf in Gießen auf dem Plan. Hierfür hat meine Lieblingschaya Julia extra zwei coole Designs für meine neuen Trikots entworfen. Und wie nicht anders zu erwarten: Sie sehen Hammer aus! Vielen Dank nochmal hierfür :)
 
 
 
Das gesteckte Ziel für den Mehrkampf war die Quali für die deutschen Mehrkampfmeisterschaften zu holen, die bei 6000Punkten liegt. Diese Hürde war in den letzten Mehrkämpfen niemals das Problem (Ziel 7000 Punkte). Doch an diesem Wochenende war irgendwie der Wurm drin. Nichts schien richtig zu laufen. Auch wenn das Wetter nicht so richtig mitgespielt hat, ist das keine Entschuldigung für die (Nicht-)Leistungen die ich erbracht habe. Lediglich im Diskus und Stab konnte ich annähernd das zeigen, was ich eigentlich drauf habe. Letztendlich habe ich mit 6103 Punkten die Quali für die deutschen zwar geknackt, allerdings kann man nicht davon sprechen, dass ich zufrieden bin. Ich hatte oftmals den Gedanken den Wettkampf abzubrechen, aber mich doch durchgequält (was man auf dem Foto gut erkennt). Glücklicherweise sind die Mehrkämpfe immer mit sehr sympathischen anderen Mehrkämpfern besetzt, sodass der Spaß dennoch nicht verloren ging.
 
Die einzelnen Ergebnisse im Überblick:
(100m)- 11,69s/(Weit)- 6,03m/ (Kugel)- 11,62m/(400m)- 53,99s
(110mHü)- 15,98s/ (Diskus)- 40,52m/ (Stab)- 3,90/(Speer)- 54,03/(1500m)- 5:36min
 
 
 
Am Ende sprang der dritte Platz heraus. Ich hoffe damit habe ich meine Negativspitze erreicht und kann für die nächsten Wettkämpfe wieder mit den normalen Leistungen auftrumpfen.

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Mittwoch, 8. Mai 2013

Der Saisoneinstieg

Moin moin!

Am letzten Wochenende war es dann soweit. Die Sommersaison wurde eingeleitet und die Kreismeisterschaften des Main- Taunus Kreises standen an. Samstag und Sonntag hatte ich mein Augenmerk auf die technischen Disziplinen  - Diskus, Weit, Hoch und Speer - gelegt. Außerdem stand eine Staffel mit meinen Manschaftskameraden Yanneck, Sascha und André auf dem Plan. Leider hatte der Wettergott wie schon im letzten Jahr einen schlechten Tag für uns übrig. So schien in nahezu ganz Hessen die Sonne und bei uns kam kurz nach Beginn der Veranstaltung alles runter was keine Miete gezahlt hat. Regen und Hagel in unmengen setzten kurzerhand den Platz unter Wasser, sodass der Wettkampf ohne Nachholtermin abgebrochen wurde. Ich hatte jedoch Glück und durfte mich in einer der drei für Samstag gemeldeten Disziplinen versuchen. Diskus. Nach einem ungültügen ersten Versuch, habe ich eine schöne Serie mit 5 Würfen über 40m hingelegt. Der Weiteste landete bei 41,98m. Damit konnte ich mir den Kreismeistertitel sichern und war auch ausgesprochen zufrieden.

Am Sonntag war dann wettertechnisch Kontrastprogramm geboten.  Die Sonne schien als ob sie dafür bezahlt wurde. Leider konnte ich die Sicherheit vom Samstag nicht mit in den Hochsprung- und Speerwurfwettkampf mitnehmen und ich hatte in beiden Disziplinen mit Abwesenheit von Konstanz geglänzt. Dennoch waren die Ergebnisse dafür als Saisoneinstieg in Ordnung. Ich denke wenn die Sicherheit dazukommt, können die Ergebnisse von 1,80m im Hoch (Platz 4) und 55,76m (Platz 1) deutlich gesteigert werden. Das Video fasst den Wettkampf kurz und knackig zusammen :)

Am Donnerstag gehts nach Mörfelden, wo ich mein Stand über die Hürden und im Stab überprüfen werde. Außerdem gehts nochmal in den Diskusring. Also für alle: Donnerstag Daumen drücken ;)

Eine schöne Woche

Jens

Dienstag, 30. April 2013

Mitglied im Team Balboa

Seit kurzem werde ich von Balboa Sports, einer Sport- und Marketingagentur unterstützt und wurde im "Team Balboa" willkommen geheißen. Zusammen ist es unser Ziel, für die facettenreiche und spannende Leichtathletik Werbung zu machen uns somit weitere Fans für die Leichtathletik zu gewinnen. Außerdem bekomme ich Sportbekleidung gestellt. Vielen Dank hierfür an Balboa Sports.



Ein sehr netter Bericht nach den Kreismeisterschaften in der Halle

Mit neuer Technik: Der Okrifteler Jens Engelmann gewann in Kalbach den Titel. Foto: jp

 

Engelmanns hohe Sprünge


Vier Titel für den Okrifteler bei den Kreismeisterschaften - Keine optimale Vorbereitung
Ein Mehrkämpfer drückte den Hallen-Kreismeisterschaften der Leichtathleten in Kalbach seinen Stempel auf.
 
 
Main-Taunus. Der Okrifteler Jens Engelmann ist eigentlich Zehnkämpfer, hat im vergangenen Jahr zum zweiten Mal in dieser Disziplin den Kreisrekord verbessert und ist derzeit auch der beste Hürdensprinter.

Krank und verletzt


Die Hallensaison war für Engelmann nicht optimal verlaufen. "Ich war krank und musste Antibiotika nehmen", erklärte er, "dann bin ich im Training umgeknickt und musste deshalb auf die hessischen Meisterschaften verzichten". Danach konnte er immerhin drei Wochen am Stück trainieren. In dieser Zeit hat der Zehnkämpfer einiges umgestellt.
Höhepunkt für den Okrifteler war der Hochsprung. "Bisher war meine Bestleistung bei 1,80 Metern. Jetzt durfte ich im Wettkampf die 1,90 Meter springen, das war schon stark", freute sich Engelmann über seine neue Bestleistung von 1,85 Metern.
Sonst war er nicht ganz so zufrieden. Über die 60 Meter Hürden hatte Engelmann seine Technik von acht auf sieben Schritte zwischen den Hürden verändert. Das klappte aber noch nicht ganz so gut, "weil meine Beine einfach nicht schnell genug waren. Da habe ich meine Trainingspause zu spüren bekommen" (Engelmann). Zum Titel reichte es dennoch. Über die 60Meter beklagte Engelmann einen Fehlstart: "Alle haben gezuckt und damit gerechnet, dass das Rennen zurückgepfiffen wird. Da waren alle Zeiten nicht gut." Das gilt auch für den Krifteler Felix Göltl, der nun für Bad Homburg startet. "Mit der Zeit von 7,2 Sekunden war er sicher nicht zufrieden", vermutet Engelmann, der selbst in 7,45 Sekunden Sechster wurde. 
 

Technik verändert


Den Weitsprung gewann Engelmann mit 6,34 Metern, wobei er immer noch 26Zentimeter unter seiner Bestleistung blieb. "Ich musste auch hier meinen Anlauf verändern, weil ich nicht schnell genug war", erzählte der Okrifteler, "ich habe bei den ersten Versuchen nicht mal das Brett getroffen". Dennoch war diese Weite für ihn in Ordnung.
Hart gearbeitet im Training hatte Engemann am Kugelstoßen. "Ich habe mich auf die Drehstoßtechnik umgestellt und dabei gute Ergebnisse. Allerdings hatte ich Mühe, meine letzten beiden Versuche zu stehen", beschrieb Engelmann seine Versuche. "Wenn ich 13 Meter stoße, ist das in Ordnung. Ich traue mir mit dieser Technik aber auch zu, die 14 Meter zu erreichen", blickt er schon ein wenig voraus. In Kalbach wurden es in der Halle 13,03 Meter.

Vorfreude


Für den Okrifteler ist damit die Hallensaison beendet. Nun gilt es für ihn, weiter an seinen Techniken zu arbeiten und stabiler zu werden. "Nun folgt eine lange Trainingsphase", freut sich Engelmann auf die Freiluft-Saison. Anfang Mai stehen die Qualifikationswettkämpfe an, bei denen er sich für die hessischen und auch die deutschen Zehnkampf-Meisterschaften qualifizieren möchte. Kurz darauf folgen für den Okrifteler die Kreismeisterschaften in den Einzeldisziplinen.
Und sein Ziel für diese Saison? "Ich möchte meinen Rekord im Zehnkampf noch einmal verbessern. Dort soll eine Sieben als erste Zahl stehen", ist sein Unterfangen für dieses Jahr.vho


(Volker Hofbur)


Artikel vom 06.03.2013, 03:30 Uhr

Samstag, 29. Dezember 2012

Der Artikel der fnp zum Thema "Leichtathlet des Jahres 2012" des Main- Taunus Kreises









Jens- Philipp Engelmann                                                                                   






 

Zwei bemerkenswerte Athleten

Pufahl und Engelmann stellten starke Bestleistungen auf







Hattersheim. Seit einigen Jahren wählt der Vorstand des Kreises Main-Taunus den "Leichtathleten des Jahres". Erstmals hat sich das Gremium nun dazu entschieden, 2012 zwei Sportler zu ehren.
Die Sprinterin Silke Pufahl (23) von der LG Bad Soden/Sulzbach/Neuenhain und der 24-jährige Zehnkämpfer Jens Philipp Engelmann (LG Stadt Hattersheim) wurden ausgewählt. Die Leistungen beider Athleten in der abgelaufenen Saison waren herausragend. Deswegen gibt es dieses Jahr erstmals sowohl die "Leichtathletin des Jahres " als auch den "Leichtathleten des Jahres".

Er ist in Hessen der Mann hinter den Frankfurter Olympioniken Pascal Behrenbruch und Jan-Felix Knobel. Ohne Musik geht bei ihm gar nichts: "Die Kopfhörer sind immer dabei."
 

Ohne Musik geht nichts






Inzwischen ist es schon ein gewohntes Bild, wenn sich Jens Philipp Engelmann mit Musikunterstützung warm macht. Der 24-Jährige von der LG Stadt Hattersheim wurde nun zum "Leichtathleten des Jahres" im Main-Taunus-Kreis gewählt. Ein verdienter Erfolg, konnte sich Engelmann zum zweiten Mal in Folge den Hessenmeistertitel im Zehnkampf sichern.
"Die Saison war für mich eine Achterbahnfahrt. Mit meinem Ergebnis von 6438 Punkten bei den Hessenmeisterschaften war ich überhaupt nicht zufrieden. Bei den deutschen Meisterschaften konnte ich über 500 Punkte drauflegen und mit insgesamt 6951 Punkten eine neue Bestleistung aufstellen", resümiert der Hattersheimer.
 

Knapp unter 7000 Punkten






Der zwölfte Rang und ein neuer Kreisrekord waren der Lohn. Die Stärken des gebürtigen Cloppenburgers, der mit 16 Jahren auf das Sportinternat Bad Sooden-Allendorf und 2010 nach Hattersheim wechselte, liegen im Wurfbereich. Mit dem Speer reichte es nach dem Sieg im Vorjahr mit 62,45 Metern zu Rang drei bei den Hessenmeisterschaften der Spezialisten. "Die Läufe sind in Ordnung, aber im Sprungbereich sehe ich Luft nach oben. Das gilt aber für alle Disziplinen. Nächstes Jahr möchte ich natürlich die 7000er-Marke knacken und damit bei den deutschen Meisterschaften in die Top 10 kommen", hat der Sportstudent große Ziele.
 

Viele Ortswechsel






Zehn Disziplinen – da gibt es Menge zu trainieren: "Neun bis zehn Einheiten an unterschiedlichen Orten kommen da die Woche zusammen. An der Uni Frankfurt absolviert er Stabhochsprungtraining mit Hartmut Christ, Sprints und Sprünge in der Gruppe des TV Okriftel unter Robert Schieferer und Manuel Odey, die auch mal in Kelsterbach oder Neu-Isenburg trainiert. Dazu kommt noch Speerwurftraining unter Francis Gross im Wurfzentrum Frankfurt.
 

Training und Entspannung






"Über die Wahl zum Leichtathleten des Jahres habe ich mich sehr gefreut. Schließlich habe ich dafür auch genug geschwitzt. Aber mein Dank gilt den oben genannten Trainern, ohne deren Unterstützung die Erfolge der vergangenen Jahre nicht möglich gewesen wäre und die mich auch immer wieder aufgebaut haben, wenn es mal nicht so lief", sagt Engelmann, der in seiner wenigen Freizeit sonst gerne mal ins Kino oder in die Therme geht.
Die Einzelleistungen des neuen Zehnkampf-Kreisrekordes: 100 m: 11,45 sec./Weitsprung: 6,67 m/Kugelstoß: 13,29 m/Hochsprung: 1,79 m/400 m: 50,42 sec./110 m Hürden: 15,53 sec. / Diskuswerfen: 44,79 m/Stabhochsprung: 3,80 m/Speerwerfen: 54,78 m/ 1500 m-Lauf: 4:56,26 min.

(lhm)
 
 
Artikel vom 29.12.2012, 08:19 Uhr

 

Donnerstag, 5. Juli 2012

Auch wenn es nicht so aussieht habe ich in der letzten Zeit einiges an Wettkämpfen gemacht. Nur leider ist meine Kamera ja kaputt und in der Reperatur. Dennoch hab ich hier ein klein bisl was für euch :)



Und gestern mein Training :)


Weiteres wird folgen!